WISSENSCHAFTLER GLAUBEN, DASS SIE DIE GEOGRAFISCHE HERKUNFT VON CANNABIS GEFUNDEN HABEN KÖNNTEN

Cannabis-Pflanze

Eine neue Studie findet Beweise für den Cannabiskult in Tibet vor 28 Millionen Jahren

Während Wissenschaftler seit langem wissen, dass Cannabispflanzen ihren Ursprung in Zentralasien haben, können neue Forschungsanstrengungen noch spezifischere Erkenntnisse darüber liefern, wo sich die vielseitige Pflanze ursprünglich entwickelt haben könnte.Eine neue Studie von Forschern der University of Vermont zeigt, dass der Ursprung der Cannabispflanze vor 28 Millionen Jahren in Tibet liegt. Insbesondere haben die Wissenschaftler festgestellt, dass Cannabis in der Umgebung des Qinghai-Sees, des größten Sees Chinas, entstanden ist. Das Gebiet, auch bekannt als Koko Nor oder Tso Ngonpo, bietet einen reichen historischen Kontext, da es als Schmelztiegel für eine Vielzahl von ethnischen Gruppen bekannt ist.John McPartland, der Hauptautor der Studie, erklärte in dem neuen Bericht, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zwar seit langem auf Asien als Ursprung von Cannabis hinweisen, der spezifische Standort jedoch nicht klar ist.McPartland und seine Kollegen benutzten eine molekulare Uhr, um Cannabis 28 Millionen Jahre zurück zu datieren. Mit Hilfe von 155 fossilen Pollenstudien und Geoinformationssystemen konnte die Gruppe den Ursprung auf das tibetische Plateau in China lokalisieren und zurückverfolgen.

Die jüngste Studie „Cannabis in Asia: its center of origin and early cultivation, based on a synthesis of subfossil pollen and archaeobotanical studies“ wurde im Mai in der Zeitschrift Vegetation History and Archaeobotany veröffentlicht.